VfB Oldenburg zünden Rauch in Stadtfarben beim Stadtderby

Gewisse Highlights muss man sich selbst setzen. Schon einige Male griffen wir auf diese oder ähnliche Phrasen zurück, wenn Beiträge über die ganz wenigen Fanszenen der Regionalliga Nord geschrieben wurden. Passend ist dieser Satz auch in Bezug auf vergangenes Wochenende, als der VfB Oldenburg auf den Aufsteiger VfL Oldenburg traf. Da die Gastgeber über keine nennenswerte Fanszene verfügen, galt die Partie nicht als sonderlich brisant. Dennoch versuchten die VfB-Ultras um »Commando Donnerschwee«, »Entourage« und »SubUrban« dem Duell einen würdigen Rahmen zu verpassen und riefen einen Treffpunkt vor dem Stadtderby aus.

»Am Sonntag um 15 Uhr steht das Stadtderby beim VfL Oldenburg an der Alexanderstraße auf dem Programm. Unseren VfB trennen nur 2 Punkte von den Grün-Weißen. Es wird also Zeit für den zweiten Saisonsieg, damit wir uns wieder weiter Richtung Mittelfeld schieben können. Um unser Team bestmöglich supporten zu können, laden wir bereits ab 11 Uhr ins Fanprojekt Oldenburg zu einem gemeinsamen Frühstück ein, um schließlich gemeinsam zur Plastikwiese in Bürgerfelde aufzubrechen. Oldenburg ist blau-weiß« hieß es von den Oldenburger Ultras vor dem Spiel. Für das Derby galt das Motto »Alle in Blau für den VfB!«, was zumindest optisch eher weniger erkennbar war.

Dafür traten die Fans des VfB Oldenburg mit rotem und gelbem Rauch in Erscheinung, der im etwas provisorisch wirkenden Gästebereich des Hans-Prull-Stadions gezündet wurde. Dieser war an die Stadtfarben Gelb und Rot angelehnt, die sich auch im offiziellen Wappen der Huntestadt widerspiegeln. Auf dem Rasen entwickelte sich vor 2.387 Zuschauern eine recht ausgeglichene Partie, die nach 90 Minuten beim Stand von 1:1 abgepfiffen wurde.

Fotos: instagram.com/oldenburgerjung, cd01.de | Kurvennews am 14.09.2018

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