Verspätung bei FSV-Sonderzug nach Weichenstellung

Aufgrund einer falsch gestellten Weiche am Samstagmorgen musste der Anstoß der Drittliga-Begegnung zwischen dem Karlsruher SC und FSV Zwickau um eine halbe Stunde nach hinten verlegt werden. Rund 500 Fans des FSV Zwickau reisten per DDR-Nostalgiezug aus Westsachsen nach Karlsruhe, der nach dem technischen Fauxpas bei Markleeberg in die falsche Richtung rollte. Erst als die Lok abgekoppelt werden konnte, war es möglich die Zugfahrt in Richtung Süden fortzusetzen, wodurch sich über eine Stunde Verspätung ergaben.

Im Wildparkstadion waren dann knapp 600 Fans aus Westsachsen anwesend, die sich im Gästeblock ziemlich geschlossen präsentierten. Auf der Gegengerade wurde das Spiel im Bereich der Karlsruher Ultràgruppen durch ein Doppelhalter-Intro eingeläutet, zu dem das »unsterblicher Karlsruher SC« Banner präsentiert wurde. Am Ende siegten die Gastgeber beim ersten Duell beider Vereine überhaupt mit 1:0, dem 10.800 Zuschauer beiwohnten. Nach dem Spiel soll es noch einige KSC-Fans nach Straßburg verschlagen habern, während sich eine Abordnung der alten Ultràgruppe »Phönix Sons« auf den Weg nach Salzburg machte, um befreundete Fans von Sturm Graz bei der gestrigen Partie zu unterstützen.

Fotos: Unterwegs in Sachen Fußball uisf.de | Kurvennews am 20. November 2017

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