Verkauf von Zentralstadion an RB Leipzig

Der Leipziger Stadtrat beschloss vor über einer Woche einstimmig den Verkauf des Zentralstadions an Rasenballsport Leipzig. Bereits seit längerem möchte der umstrittene rot-weiße Emporkömmling das Stadion in die eigenen Reihen bewegen, um das in »Red Bull Arena« umbenannte Rund nach Belieben ausbauen zu können.

Als Preis für die Besitzanteile werden circa 70 Millionen Euro vermutet, was dank des milliardenschweren Unternehmens, für das der Klub als Marketingplattform fungiert, nicht allzu schwer ins Gewicht fallen dürfte. Die Stadt Leipzig vereinbarte zwar vertraglich Rücknahmevarianten, dürfte allerdings froh darüber sein einen finanzstarken Käufer für den hohe Kosten verursachenden Ground gefunden zu haben.

RB Leipzig plant indes einen Ausbau von 42.959 auf 50.000 Plätze und mehr VIP-Logen für Geschäftspartner. Für die kommenden Jahre möchte der Klub außerdem einen Ausbau auf 57.000 Plätze und einen Stehplatzbereich in dem bis dato durchweg bestuhlten Stadion prüfen.

Fotos: lvironpigs.wordpress.com | Kurvennews am 27. Oktober 2017

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