Union Berlin leuchtet bei Adventschoreo & beim Weihnachtssingen

Einen Tag vor Heiligabend gastierte der 1.FC Union Berlin im Erzgebirgsstadion, in dem die mitgereisten Fans aus Köpenick zu Beginn beider Halbzeiten optische Aktionen durchführten. Mit Anpfiff der ersten Spielhälfte wurde der Gästeblock mit einem »Union Berlin« Banner geschmückt, über dem eine Blockfahne mit einem gierigen Bären ausgebreitet wurden. In den offenen Augen des Berliner Wappentieres wurden Bengalos gezündet, um die Augen rot leuchtend darzustellen. Um die Blockfahne herum wurden rot-weiß-rote Fahnen geschwenkt.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit wurde dann »Union du sollst leuchten« Banner mit darauf gemalten Adventskerzen am Zaun des Gästeblocks befestigt, in dem kurz darauf und passend zum vierten Advent dutzende Bengalische Fackeln entflammt wurden. Minimal getrübt wurde die Pyroshow durch ein dabei entstandenes kleines Brandloch inmitten der Zaunfahne des »Wuhlesyndikats«, was die FCU-Fans jedoch nicht davon abhielt im weiteren Verlauf der zweiten Halbzeit immer wieder einzelne Fackeln zu zünden.

Die Heimseite richtete unterdessen Weihnachtswünsche in Richtung Behörden, die endlich dafür sorgen sollen, dass die Zäune zwischen den Fanblöcken P und O abmontiert werden. Seit dem Umbau des Erzgebirgsstadion schränken diese die aktive Fanszene der BSG Wismut massiv ein, die sich schon mehrmals für einen Rückbau der Trennungszäune einsetzte. Außerdem wünschten die Ultras der »Fialova Sbor« allen Schachtern frohe Weihnachten und verpackten diese in feinstem erzgebirgischem Dialekt formulierte Botschaft auf Tapeten und auf ein großes Banner.

Nach Spielende traten die Gästefans recht zügig die Heimreise an, da am Abend das traditionelle Weihnachtssingen im heimischen Stadion An der Alten Försterei veranstaltet wurde. 2003 fanden sich erstmals ein paar Dutzend Anhänger des 1.FC Union Berlin im eigenen Stadion ein, um die damals verkorkste Hinrunde beim gemütlichen Weihnachtssingen abzuschließen. Jahr für Jahr kamen mehr und Fans von Eisern Union zusammen, die in der Alten Försterei mit dem Singen von Weihnachtsliedern für eine unvergleichliche Stimmung sorgten. Mittlerweile stellt das Weihnachtssingen eine der größten Veranstaltungen im gesamten Jahr für den FCU dar, was 28.500 Besucher am gestrigen Abend untermauern sollten. Nicht fehlen durften bei der 15. Auflage die musikalische Begleitung durch den Chor eines Köpenicker Gymnasiums sowie das Verlesen der Weihnachtsgeschichte. Begonnen hatte die Veranstaltung aufgrund des Auswärtsspiels am Mittag mit einer viertelstündigen Verspätung. Das unten eingebettete Video des 1.FC Union Berlin zeigt den Ablauf und die Atmosphäre beim gestrigen Weihnachtssingen im Stadion An der Alten Försterei.

 

Fotos: Mitim324 | Kurvennews am 24.12.2018


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