RWE-Ultras solidarisieren sich mit aufgelöster Gruppe Riot0231

Große Schlagzeilen, weit über Fanportale und Fußballmagazine hinaus, machte die Auflösung der Dortmunder Ultràgruppe »Riot 0231« in der vergangenen Woche. Bei der gestrigen Partie zwischen Borussia Dortmund II und Rot-Weiss Essen im Stadion Rote Erde solidarisierten sich Essener Ultras mit der mittlerweile aufgelösten Gruppe und zeigten dazu entsprechende in gelb gehaltene Banner.

Mit den Worten »Verbote sind Schutz für die Schwachen und Herausforderungen für den Starken – für immer Riot0231« machte zumindest ein Bruchteil der RWE-Fans den sportlich-motivierten Ultras des BVB Mut, sich nicht durch den öffentlichen Druck kleinkriegen zu lassen. Diese gerieten durch mehrere Pyroshows, Auseinandersetzungen und weitere Vorfälle in das Blickfeld von Polizei und Medien, die der Gruppe außerdem rechtsextreme Tendenzen nachsagten.

Die »Riots« pflegen gute und freundschaftliche Kontakte zur ebenfalls erlebnisorientierten Essener Ultràgruppe »Vandalz« sowie zur restlichen Fanszene an der Hafenstraße. Zwar soll es unter den ca. 2.000 RWE-Fans im Gästeblock auch welche gegeben haben, die das über einige Minuten präsentierte Banner gestört habe, abgehängt wurde es daraufhin allerdings nicht. Beide Mannschaften trennten sich im mit 2:2 vor 5.910 Zuschauern, wodurch die Rote Erde überdurchschnittlich gut besucht war.

Fotos: jawattdenn.de | Kurvennews am 31. Juli 2017

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