»Rot und Weiß? Dit find ick jut!«

Das Schwächeln der direkten Konkurrenz auf der Zielgeraden spielten dem 1.FC Union Berlin vor dem Auswärtsspiel in Darmstadt in die Karten. Nun mussten die Köpenicker die Chance nur Nutzen und gingen so am vergangenen Sonntag ziemlich erwartungsvoll in das Gastspiel am Böllenfalltor. Die 1.600 Fans von Union Berlin präsentierten im Gästeblock eine Choreografie unter dem Motto »Rot und Weiß? Dit find ick jut!« in klassischem Berliner Dialekt. Hierfür wurde eine kreisrunde Blockfahne mit einem gereckten Daumen und einem »Eisern Union« Schriftzug ausgebreitet. Rings herum wurde mit roten und weißen Luftballons gewedelt.

Auf der Darmstädter Südtribüne stellten die Lilien-Ultras mit einem »Ob Agentur oder Firma – Choreo bleibt Fansache« Spruchband klar, das Choreografien Aufgabe der Fans seien und nicht von Agenturen organisiert werden sollten. Die »Underdogs« breiteten darüber hinaus ein »Klassenerhalt« Banner aus, was selbsterklärend sein dürfte. Der SV Darmstadt 98 konnte bereits wenige Spiele vor Saisonende den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga perfekt machen, weshalb man trotz eines 2:1 Heimsieges gegen Union Berlin nicht mehr auf das Ergebnis des 32. Spieltages angewiesen war. Für die Eisernen hingegen hatte die unerwartete Niederlage in Südhessen größere Auswirkungen. So konnte man nicht am ebenso verlorenen SC Paderborn vorbeiziehen und steht nach wie vor auf dem dritten Tabellenplatz der 2. Bundesliga. Punktgleich mit dem Hamburger SV kommt es somit für beide Klubs auf die letzten beiden Spiele an, in denen man jeweils aus Köpenicker Sicht auf Magdeburg und Bochum und aus Hamburger Sicht auf Paderborn und Duisburg trifft.

Fotos: Uwe Steiger | Kurvennews am 12.05.2019


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