Pyroshow zum Abstieg & Verabschiedung von treuem Spieler

Noch nie musste der traditionsreiche 1.FC Kaiserslautern den Gang in die Drittklassigkeit antreten, der nach einer spielerisch äußerst schwachen Saison am vorletzten Wochenende Gewissheit worden ist. Um zumindest auf den Rängen einen gebührenden Abschied von der zweiten Liga zu nehmen, bereiteten die Ultras des FCK eine Choreografie vor, die beim Auswärtsspiel in Ingolstadt durchgeführt wurde. Hinter einem großen »Solang’s in Deutschland Fußball gibt, gibt es auch den FCK« Banner wurden zunächst zahlreiche kleine und größere Fahnen geschwenkt, ehe sich ähnlich wie vor sechs Jahren beim Abstieg aus der Bundesliga mit einer Pyroshow verabschiedet wurde.

Während die rund 2.000 Gästefans aus der Pfalz mit einem stimmungsvollen Auftritt und dem erwähnten Einsatz von Pyrotechnik auffielen, präsentierte die Heimseite mehrere Spruchbänder. Sowohl die »Black Red Company« als auch die »Supporters Ingolstadt« bedankten sich unter anderen bei »Bomber« Moritz Hartmann, der neun Jahre für den FC Ingolstadt aktiv war und Rekordtorschütze für die Schanzer ist. Außerdem wurde die U19 beglückwünscht, die als Absteiger souveräner Meister der Bayernliga geworden und damit in die Junioren-Bundesliga zurückgekehrt ist. Zudem wurde sich erneut gegen das geplante PAG ausgesprochen. Auf dem Rasen konnte der 1.FC Kaiserslautern trotz feststehendem Abstieg noch einmal ein Ausrufezeichen setzen und gewann vor 11.721 Zuschauern mit 3:1 im Sportpark Ingolstadt.

Fotos: brc08.de | Kurvennews am 15.05.2018

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