Pyroshow & Rauch beim Pfalz-Klassiker zwischen Kaiserslautern & Pirmasens

Lang ist’s her, als sich der FK Pirmasens und der 1.FC Kaiserslautern vor Beginn der Bundesliga noch auf Augenhöhe in der damals erstklassigen Oberliga Südwest begegneten. Genau 55 Jahre liegt das letzte Pflichtspiel zwischen »die Klub« aus Pirmasens und den Roten Teufeln zurück, weshalb die Freude groß war, als diese doch etwas besondere Paarung im Achtelfinale des Südwestpokals ausgelost wurde.

Bereits beim ersten Südwestpokal-Spiel in Idar-Oberstein waren zahlreiche FCK-Fans anwesend und die Ultràszene wusste mit dem Zünden von Pyrotechnik zu gefallen (Beitrag und Fotos hier). Nun folgte das Achtelfinale des Südwestpokals in Pirmasens, in dem die frühere kleine Fanszene mittlerweile recht ausgestorben scheint. Zumindest bis zum gestrigen Abend, an dem sich im Heimbereich einige treue Seelen des 1903 gegründeten Fußballklubs hinter einer alten Zaunfahne um etwas Stimmung bemühten und sogar eine kleine Blockfahne ausbreiteten, unter der blauer Rauch gezündet wurde.

Die Ultras der Roten Teufel positionierten sich hingegen auf der gegenüberliegenden Gästeseite des Sportpark Husterhöhe hinter der »1.FC Kaiserslautern unzerstörbar«-Zaunfahne und breiteten über dieser ein großes »Stadionverbote brechen uns nicht«-Banner aus. Über diesem wurden kurz darauf mehrere Bengalische Fackeln gezündet, die unter dem Flutlicht des Pirmasenser Stadions bestens zur Geltung kamen. Bestens zur Geltung kam auch die akustische Unterstützung der rund 3.500 FCK-Fans, die sich am Ende über einen ungefährdeten 3:1 Auswärtssieg freuen durften. Insgesamt war der Andrang auf das Südwestpokal-Achtelfinale mit 8.890 Zuschauern sehr hoch und es bleibt dem Fußballklub aus der Schuhstadt Pirmasens nur zu wünschen, dass dieser den kleinen Auftrieb durch den ausgetragenen Pfalz-Klassiker im weiteren Saisonverlauf für sich nutzen kann.

Fotos: Unterwegs in Sachen Fussball | Kurvennews am 25.10.2018

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