Polizeikontrollen nach größerem Aufeinandertreffen von Chemie & Hansa-Fans

Am Samstagmorgen soll es laut Polizeiangaben zu Auseinandersetzungen zwischen Fans der BSG Chemie Leipzig und Fans des FC Hansa Rostock am Leipziger Hauptbahnhof gekommen sein. Ereignet hatten sich diese gegen 9:30 Uhr, als sich ein größerer Chemie-Mob auf den Weg zum Oberligaspiel beim FSV Luckenwalde machte. Die Gruppe Hansa-Fans war unterdessen auf dem Weg zum Drittliga-Auswärtsspiel bei Carl Zeiss Jena im Ernst-Abbe-Sportfeld, in dem sich die Gästefans eine zweite kurze Schlägerei liefern sollten (Beitrag dazu folgt heute Abend). Laut eines Polizeisprechers läge die Vermutung nahe, dass die Chemie-Fans bewusst gewartet hätten, um eine noch offene Rechnung mit den Hansa-Fans zu begleichen.

Beamte der Bundespolizei sollen die beiden Gruppen am Leipziger Hauptbahnhof getrennt haben, die anschließend ihre jeweiligen Auswärtsfahrten (weiter) antreten konnten. Dennoch wurde zu diesem Zeitpunkt offenbar bereits ermittelt und die Polizei bereitete sich auf eine größere Personenkontrolle vor. Diese erwartete die Fans der BSG Chemie Leipzig auf der Rückreise vom Spiel in Luckenwalde, das vor angereisten 550 Chemie-Fans unter den 1.018 Zuschauern mit 5:0 für die Gastgeber endete. Rund 140 Bundespolizisten wurden dafür mit Hubschraubern und Einsatzfahrzeugen zum Bahnhof Falkenberg nach Brandenburg verlegt, wo rund 130 Chemiker gegen 17 Uhr abgepasst wurden. Dort wurden die Personalien der überwiegend polizeibekannten Fans aufgenommen und Fotos der Chemie-Fans angefertigt, um diesen eine mögliche Beteiligungen an den Auseinandersetzungen am Morgen nachzuweisen. Die mutmaßlich beteiligten Fans von Hansa Rostock wurden unterdessen anderweitig festgehalten und rund 45 Hansa-Anhänger mussten ihre Personalien abgeben.

Fans der BSG Chemie Leipzig in Luckenwalde.

Älteres Beispielfoto & Foto: hoellenreiter.wordpress.com | Kurvennews am 05.11.2018

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