Polizeieinsatz nach Augsburger Pyroshow in Berlin

Mit einer Pyroshow kurz vor dem Anpfiff läuteten die Ultras des FC Augsburg ihr Auswärtsspiel im Berliner Olympiastadion ein. Zuvor waren rund 800 der insgesamt rund 1.500 Fans per Sonderzug in die Hauptstadt gereist, wofür der »M-Block Augsburg« zum einheitlichen Auftritt in schwarzen »Original 1907« Shirts aufrief. Für die Pyroshow wurden einige Bengalische Feuer gezündet, die trotz der Helligkeit durch Sonne und blauem Himmel ein ordentliches Bild in der Gästekurve abgaben.

Auf dem Rasen des Olympiastadions waren es dann auch die Gäste aus der Fuggerstadt, die fast das gesamte Spiel über dominierten. So ließ der FC Augsburg der Hertha über 80 Minuten kaum eine Chance und führte bis kurz vor Ende der Partie mit 2:0. In der Schlussphase trumpften die Gastgeber dann allerdings auf und konnten binnen weniger Minuten zum 2:2 ausgleichen, was zugleich auch den Endstand markierte. Nach der Bundesliga-Begegnung kam es vor dem Gästeeingang zu einem Polizeieinsatz gegenüber Augsburger Fans, der wohl insbesondere den Pyromanen gegelten haben dürfte. So wurde die aktive Fanszene mehr oder weniger im Spalier aus dem Stadion gelassen, wobei einzelne Ultras, die zuvor offenbar auf Kameraufnahmen zu erkennen waren, rausgezogen wurden. Durch diese Maßnahme verzögerte sich die Abfahrt des Sonderzuges um einige Zeit und es sollen mehrere Personalien aufgenommen worden sein.

Fotos: Exilnullfünfer | Kurvennews am 01.05.2018

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