Polizei sperrt »Block385« des FSV Frankfurt ab

Mit dem FSV Frankfurt und Hessen Kassel standen sich am Samstagmittag nicht nur zwei hessische Rivalen, sondern auch verfeindete Fanlager am Bornheimer Hang gegenüber. Vor allem die seit einigen Monaten wieder besser strukturierten Bornheimer Ultràgruppen »Armada385«, »Pugnatores« und »Senseless Crew« schienen vor dem Spiel recht motiviert und zogen mit einem verhältnismäßig guten Haufen zum Stadion.

Aus Nordhessen reisten rund 300 KSV-Fans in die Mainmetropole und machten vor allem mit Pöbeleien gegen die Gastgeber auf sich aufmerksam. Die Polizei vermutete nach dem Spiel ein schnelles Verlassen der FSV-Ultras, weshalb die Beamten versuchten, die »Gefahr« einzudämmen. So marschierten einige Beamte ab der 85. Minute über den Rasen in »Block385«, in dem die Bornheimer Ultras seit dieser Saison geschlossen stehen. Dort wurden aktiven Fans des FSV Frankfurt dann über eine halbe Stunde festgehalten, was angesichts der Mobgrößen absolut unverhältnismäßig erschien. Erst als die Kasseler Fans abgereist sind, wurde auch der umstellte »Block385« geöffnet.

Das Spiel zwischen dem FSV Frankfurt und dem KSV Hessen Kassel sahen symbolische 1.899 Zuschauer im Stadion am Bornheimer Hang, dass die Gastgeber mit 4:1 gewinnen konnten.

Fotos: ultra385.de, senseless-crew.de | Kurvennews am 23. Oktober 2017

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