[Österreich] Freundschafts-Choreo & Pyro in Linz

Im großen Linzer Stadion fand am vergangenen Dienstag die Zweitliga-Begegnung zwischen Blau-Weiß Linz und Austria Lustenau statt. Vor dem Spiel gab es eine antirassistische Aktion des Vereins zu sehen, an der sich alle Spieler mit »ich bin gegen Rassismus« Schildern beim Einlaufen beteiligten. Für das »Stahlstadt Kollektiv« auf Seiten der Königsblauen stand das Spiel ganz im Rahmen der Freundschaft, die zu Ultras von Jahn Regensburg und den Stuttgarter Kickers gepflegt wird.

Dafür wurde eine kleine Schalchoreo inszeniert, die mit einem gesprühten Banner mit den Kürzeln aller drei Vereine untermauert wurde. Die Ultras des FC Blau-Weiß Linz griffen dabei auf die Abkürzung »SKV« für den SK VÖEST Linz zurück – dem einstigen Vorgängerverein des heutigen Klubs. Nach dem Ausstieg des Stahlkonzerns in den 90er Jahren fusionierte der SKV mit dem Erzfeind LASK, löschte sich dadurch aber in seiner damaligen Form vollständig aus. Die ehemaligen Fans zog es indes zum 1997 neu gegründeten FC Blau-Weiß, der heute offiziell als Nachfolgerverein des einstigen Bundesligisten gilt.

In der zweiten Halbzeit wurden außerdem noch mehrere Bengalische Fackeln gezündet, ehe das Zweitligaspiel im Stadion auf der Gugl beim Stand von 1:2 für die Gäste aus Voralberg abgepfiffen wurde. Fans von Austria Lustenau waren trotz kleiner Ultràszene, die sich als »Nordtribüne Lustenau« organisiert, nicht anwesend, was vermutlich an der äußert ungünstigen Anstoßzeit um 18:30 Uhr unter der Woche gelegen haben dürfte.

Fotos: linzer-blauhelme.at | Kurvennews am 4. November 2017

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