Motivierende Nordkurve bei Glubb against the machine

Mit 13 Punkten in der laufenden Bundesliga-Saison steht der 1.FC Nürnberg mit dem Rücken zur Wand. Die »Ultras Nürnberg 1994« ließen bereits in der Winterpause verlauten, dass zwar kräftezehrende Wochen auf den Glubb zukommen werden, man aber richtig Bock auf einen dreckigen Abstiegskampf habe und zeigen wolle, dass keiner mit Nürnberg fickt. An diese Worte angelehnt startete die Nordkurve Nürnberg am Samstag mit einem »Realistisch sein ist Schwachsinn – Unmögliches versuchen, um Unmöglichstes zu schaffen« Banner in die Partie.

Zu Gast im Max-Morlock-Stadion war mit Rasenballsport Leipzig der Prototyp des kommerzialisierten Fußballs, dessen Ablehnung die FCN-Fans später mit einem bekannten »Glubb against the machine« Banner deutlich machten. Außerdem verglichen die Nürnberger die Investoren Didi Mateschitz und Dietmar Hopp mit einem »Didi H. und Didi M. – was nutzt ein anderer Familienname wenn die Mutter die Gleiche ist?« Spruchband. Beim Heimspiel gegen Hoffenheim bezogen sich die «Ultras Nürnberg 1994« bereits mit Transparenten auf TSG-Mäzen Dietmar Hopp (Beitrag dazu hier).

Ansonsten sprachen sich »UN94« und »Banda di amici« noch für die Freiheit von einzelnen Freunden und Ultras im Allgemeinen aus, ehe ein zerfahrenes Spiel im Max-Morlock-Stadion mit 0:1 für die Gäste ein Ende fand. Während sich bei der TV-Übertragung kaum jemand um das Spiel scherte und dieses demnach eine äußerst schwache Quote einfuhr, waren vor Ort 34.532 Zuschauer anwesend, worunter sind rund 1.500 bis 2.000 Gästeanhänger befanden.

Fotos: Ilja, faszination-nordkurve.de | Kurvennews am 05.03.2019

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