Kölner Fangruppe feiert zehnjähriges Bestehen

Beim heutigen »Karnevalsduell« zwischen dem FSV Mainz 05 und dem 1.FC Köln feierte das »Domstadt Syndikat« das eigene zehnjährige Gruppenbestehen. Die Fangruppe bedient sich an Stilmitteln der Ultrà-Bewegung und ist klar der aktiven Kölner Fanszene zuzuordnen. Auch wenn das »Syndikat« neben den Kölner Ultràgruppen »Wilde Horde«, »Boyz« und »Coloniacs« etwas im Hintergrund fungiert, ist die Gruppe seit Jahren gut aufgestellt, sehr respektiert und engagiert sich fantechnisch sowohl in der Südkurve, als auch außerhalb des Stadions.

Um das zehnjährige Jubiläum zu feiern, wurde der Gästeblock im Stadion am Europakreisel in ein wildes Fahnenmeer getaucht, in dem eine runde Blockfahne des »Domstadt Syndikats« ausgebreitet wurde. Anschließend wurden mehrere Bengalische Fackeln gezündet, die das Gesamtbild abrundeten. Auf dem Rasen konnte es der 1.FC Köln dem gut auferlegten Gästeblock nicht gleichtun und geriet durch einen äußert fragwürdigen Elfmeter in Rückstand. Ausgeglichen wurde diese Entscheidung durch eine rote Karte für einen Mainzer Verteidiger gegen Ende der Begegnung, die aber keine Auswirkung mehr auf den 1:0 Sieg hatte. Die Mainzer Ultras aus dem »Q-Block« forderten darüber hinaus mit einem großen »reclaim the game« Banner die Abschaffung des Videobeweises, der seit Monaten für große Diskussionen sorgt. Das Spiel zwischen den beiden Karnevalshochburgen war mit 30.473 Zuschauern gut besucht, auch wenn wenige tausend Plätze in der Mainzer Arena frei blieben.

Foto: Jörg Schmitz | Kurvennews am 18. November 2017

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.