Koblenzer Ultras vor Porta Nigra & mit Pyro beim Pokalderby

Am gestrigen Mittwochabend gastierte die TuS Koblenz beim Erzfeind Eintracht Trier im Moselstadion im Rahmen des Rheinlandpokal-Viertelfinales. Um beide Vereine steht es aktuell nicht gerade gut, was zum einen das Dasein des SVE in der fünftklassigen Oberliga und die magere sportliche Ausbeute der TuS in der viertklassigen Regionalliga beweisen.

Nichtsdestotrotz ließ sich ein kleiner, kompakter Haufen Koblenzer Ultras den Spaß nicht nehmen und machte sich bereits am frühen Nachmittag auf den Weg nach Trier. Dort wurde vor der Porta Nigra – einem römischen Steintor und Wahrzeichen der Stadt – posiert und etwas Ausschau nach den Gastgebern gehalten. Anschließend ging es ins Moselstadion, in dem das Pokalspiel vor 873 Zuschauern ausgetragen wurde. Dieses gewannen die Gäste aus der Rhein-Mosel-Stadt souverän mit 0:3, was die Fans mit einer kleinen Pyroshow im Gästeblock zu zelebrieren wussten.

Die Ultras des SV Eintracht Trier waren im eigenen Stadion hingegen nicht anwesend. Mitte November ließ die Gruppe »Insane Ultrà Trier« verlauten, dem Moselstadion von nun an fernzubleiben. Die Beweggründe dafür ließ die Gruppe mit der Erwähnung von Hausverboten nur erahnen, wobei es kein Geheimnis ist, dass es immer wieder Schwierigkeiten zwischen der Fanszene und den SVE-Verantwortlichen gegeben hat. Da sich die Trierer Ultras den Spieltag nicht nehmen lassen möchten, planen diese von Woche zu Woche ein Alternativprogramm und möchten die eingesparten Kosten sozialen Einrichtungen der Moselstadt zur Verfügung stellen.

Fotos: infernokoblenz.net, Fanszene Koblenz | Kurvennews am 23. November 2017

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