Kleine Blockfahne & Pyro bei Alemannia Aachen gegen RWE

Am vergangenen Sonntag kam es im Tivoli-Stadion in Aachen zur brisanten Regionalliga-Begegnung zwischen Alemannia Aachen und Rot-Weiss Essen. Aufgrund der Übertragung eines bekannten Sportsenders, wurde die Partie erst um 17 Uhr angepfiffen, was bei den meisten Fans zwar auf Unmut stieß, am Ende dennoch keine 9.600 Zuschauer davon abhalten konnte ins Stadion zu kommen.

Eingeläutet wurde das Duell mit einer kleinen, aber sehr detaillierten Blockfahne der »Karlsbande Ultras«. Diese war laut der selbstkritischen Gruppe »Yellow Connection« allerdings auch der einzige Höhepunkt auf Seiten der Aachener Fans, die insgesamt einen nur mäßigen Auftritt hinlegten. Vor allem die »Trommel-Anarchie« auf der Tribüne wird dabei im Nachhinein bemängelt, durch die mehrere und vor allem verschiedene Takte von Kutten und Ultras vorgegeben wurden.

In der Halbzeit versuchte dann ein ATSV-Fan über die Haupttribüne an den Gästeblock zu gelangen, scheiterte dort jedoch beim Versuch eines Bannerklaus und verschwand daraufhin unerkannt. Die etwa 650 mitgereisten Fans von Rot-Weiss Essen legten dagegen einen guten und vor allem geschlossenen Auftritt hin und konnten mit einer Pyroshow in Halbzeit Zwei glänzen. Dabei wurden circa zehn Bengalische Feuer hinter schwarz-transparenten Doppelhaltern gezündet, wodurch ein selbsterklärendes »acab« zur Geltung kam. Am Ende siegte der RWE mit 2:1, wodurch beide Klubs nach wie vor im Mittelfeld der Regionalliga-West-Tabelle stehen.

Fotos: Yellow Connection yc2014.de | Kurvennews am 25. Oktober 2017

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