Hohe Geldstrafen unter anderem für HSV & Eintracht Frankfurt

Nach diversen Vorfällen und Fan-Aktionen in den vergangenen Monaten, urteilte das DFB-Sportgericht in den vergangenen Tagen über die Strafen der jeweiligen Vereine. Die höchste Geldstrafe erhielt dabei der Hamburger SV mit stolzen 115.000 Euro, die sich aus dem Zünden von Pyrotechnik in Sinsheim, Stuttgart und Wolfsburg sowie für die Vorkommnisse beim Abstiegsspiel im heimischen Volksparkstadion zusammensetzen. Bei diesem musste die Partie kurz vor dem eigentlichen Schlusspfiff für einige Minuten unterbrochen werden, weil diverse pyrotechnische Gegenstände aus dem zentralen Bereich der Nordtribüne auf den Rasen geflogen kamen und eine dichte schwarze Rauchwolke Empor stieg.

Auch Eintracht Frankfurt wurde mit einer hohen Geldstrafe belegt, die aus dem kreativen Protest gegen das Montagabendspiel gegen RB Leipzig, den Pyroshows gegen Hoffenheim und auf Schalke sowie dem Auftritt beim DFB-Pokalfinale resultieren. Beim Pokalfinale zündeten die Frankfurter Fans im größeren Stil und betraten vereinzelt den Innenraum beim erlösenden Siegtreffer am Ende des Spiels. Insgesamt muss die SGE 86.000 Euro bezahlen. Neben dem Hamburger SV und der Frankfurter Eintracht wurden einige weitere Vereine für Vergehen ihrer Anhänger bestraft. Wir fassen die einzelnen Strafen mit kurzer Beschreibung zusammen, die ab Beginn dieser Woche am Montag, den 18.06.2018 durch das DFB-Sportgericht ausgesprochen wurden. Die Übersicht über alle vorherigen Strafen gibt es hier.

 

Verein & Datum Geldstrafe Begründung
FC St. Pauli

(am 21.06.2018)

23.000 € Wiederholtes Abbrennen von Pyrotechnik gegen Holstein Kiel und Einsatz pyrotechnischer Mittel bei Erzgebirge Aue
Eintracht Braunschweig

(am 21.06.2018)

6.500 € Eine Rauchbombe auf Sankt Pauli und weitere Rauchbomben gegen den FC Ingolstadt.
TSV 1860 München

(am 21.06.2018)

20.000 € Gezündeter Rauch beim Aufstiegshinspiel gegen Saarbrücken zuzüglich der Pyroshow nach der Halbzeit, Pyroshow beim Rückspiel und Platzsturm nach Aufstieg
1.FC Saarbrücken

(am 21.06.2018)

2.700 € Geworfener Gegenstand beim Relegations-Hinspiel und mehrmaliges Abbrennen von Pyrotechnik beim Relegations-Rückspiel in München.
SV Darmstadt 98

(am 20.06.2018)

8.000 € Pyroshow gegen Fortuna Düsseldorf, geworfene Plastikbecher in Sandhausen und ein gezündeter pyrotechnischer Gegenständ gegen Erzgebirge Aue.
1.FSV Mainz 05

(am 18.06.2018)

12.000 € Montagspiel-Protest mit Toilettenpapier-Rollen gegen Freiburg.
VfL Bochum

(am 18.06.2018)

11.000 € Auf den Platz geworfene Gegenstände (u.a. Tennisbälle) gegen Dynamo Dresden und auf SV Sandhausen Auswechselspieler geworfene Bierbecher.
MSV Duisburg

(am 18.06.2018)

10.000 € In den Innenraum geworfene Gegenstände gegen Ingolstadt, Pyroshow in Braunschweig und Pyroshow in Fürth.
FC Energie Cottbus

(am 18.06.2018)

9.000 € Einsatz von Pyrotechnik bei den Relegationsspielen gegen Weiche Flensburg und Platzsturm beim Rückspiel.
FC Hansa Rostock

(am 18.06.2018)

3.500 € Auseinandersetzungen mit Polizei und Ordnern sowie abgebrannter Gegenstand bei Fortuna Köln, Pyroshow in Chemnitz, Banner mit beleidigenden Aufschriften gegen Halle und Chemnitz.

 

Fotos: Bolzplatzfanatiker, rauheSee | Kurvennews am 21.06.2018

 

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