Hertha BSC arbeitet zwei geprüfte Pläne für Stadionneubau aus

Der Hauptstadtklub plant bereits seit längerem den Bau eines neuen und eigenen Stadions, da man das Olympiastadion für nicht mehr zukunftsfähig hält. Das war bislang bekannt, allerdings machte sich bereits eine ablehnende Stimmung gegenüber den Stadionplänen der Hertha im Berliner Senat breit, deren Zustimmung vonnöten ist.

Nun wurden die Funktionäre von Hertha BSC aktiv und beauftragten ein für Stadionneubauten bekanntes Architektenbüro, welches konkrete Konzepte für den anvisierten Nrubau einer Arena ausarbeitete. Prüfte dieses zu Beginn über 50 Standorte in Berlin und Brandenburg, blieben nach Berücksichtigung von Faktoren wie der Lage, Größe, Anbindung und Nachbarschaft, lediglich zwei Standorte übrig.

Der favorisierte Ort für das geplante Stadion mit einer Kapazität von 55.000 Plätzen befindet sich unmittelbar neben dem Olympiastadion und direkt auf dem Olympiagelände. Vor allem die gute Infrastruktur, aber auch die sonstigen zu berücksichtigenden Faktoren sollen an diesem Standort ausgezeichnet sein. Alternativ schlägt die Hertha den »Brandenburg Park«, neun Kilometer südlich von Berlin, vor.

Der Standpunkt der aktiven Hertha-Fanszene ist im übrigen klar. So sprach sich die Ostkurve mitsamt den großen Ultra-Gruppierungen klar gegen einen Stadionneubau in Brandenburg aus. Man sei der größte Berliner Sportclub und bleibe demnach auch in Berlin, hieß es nach Bekanntwerden der Stadionpläne. Vorteile hätte der Neubau ebenfalls für die Fans. So sollen die Ränge der Arena steil und nah ans Spielfeld gebaut werden, um so die beste Stimmung erzeugen zu können.

Nichtsdestotrotz ist nach wie vor die Zustimmung des Berliner Senats notwendig, der letztendlich den Baubeschluss genehmigt oder nicht. Die Hertha setzt diesem mit den ausgearbeiteten Plänen allerdings die Pistole auf die Brust und stellte unlängst klar 2025 in einer eigenen und privatfinanzierzen Arena zu spielen.

Foto: Hertha BSC YouTube | Kurvennews am 1. April 2017

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