Grün-goldene »Glanz von Giesing« Choreografie mit Feuerwerk

Am vergangenen Freitag wurde in der Regionalliga Bayern bereits das erste Spiel der Rückrunde ausgetragen, in dem 1860 München den FC Memmingen im ausverkauften Städtischen Stadion an der Grünwalder Straße empfing. Fast schon selbstredend, war auch dieser Abend auf Giesings Höhen ausverkauft, was sinnbildlich für die große Euphorie rund um die Löwen steht.

Im Stadion setzten die Ultras der »Münchner Löwen« ihre Serie von Choreografien bei Heimspielen fort und verteilten Wunderkerzen über die gesamte Westkurve, die gemeinsam mit einem Feuerwerk außerhalb des Stadions gezündet wurden. Anschließend kamen grüne und goldene Folien in Anlehnung an die traditionellen Vereinsfarben des Turn- und Sportvereins zum Vorschein, die durch drei Fahnen ergänzt wurden. Im weiteren Verlauf wurden Spruchbänder gegen einen der vermeintlichen Räuber aus den Reihen der »Schickeria« gezeigt und sich klar gegen das Olympiastadion ausgesprochen.

So gibt es trotz der guten Atmosphäre rund um den Verein nach wie vor Löwenfans, die eine Rückkehr in das Olympiastadion oder gar in die Fröttmaninger Arena befürworten. Bei diesen Personengruppen soll es sich vornehmlich um dem Investor zugeneigte Kutten handeln, die wohl nur bei den marginal wenigen Spielen mit ansehnlicher Auslastung in der Arena anwesend waren. Anders ist ein Rückkehr in die Vergangenheit bei dem aktuellen Aufschwung von 1860 nicht zu erklären. Während der 2:0 Sieg der Gastgeber eher unspektakulär verlief, bleibt es bemerkenswert was für ein großes Engagement die aktive Fanszene von Sechzig München in dieser Saison zeigt.

Fotos: freimanner.net | Kurvennews am 6. November 2017

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