Große Pyroshow bei brisantem Ost-Duell in Magdeburg

Am heutigen Sonntag trafen der 1.FC Magdeburg und der 1.FC Union Berlin im Heinz-Krügel-Stadion aufeinander. Das letzte Duell der Profimannschaften der beiden ostdeutschen Traditionsvereine geht zwar bis auf das Jahr 1989 zurück, die Rivalität zwischen dem FCM und FCU konnte dennoch durch mehrere Aufeinandertreffen in der Regionalliga Nord aufrecht erhalten werden.

Rund 2.200 Köpenicker machten sich zu ihrem heutigen Zweitliga-Auswärtsspiel nach Magdeburg auf, wo man im Heinz-Krügel-Stadion einen akustisch abermals stark auferlegten Block U traf. Neben zahlreichen blau-weißen Fahnen traten die Fans des 1.FC Magdeburg durch eine große Pyroshow kurz nach der Halbzeit in Erscheinung. Passend zum zweiten Advent wurden hierbei mehrere »Kerzen« in Form von Bengalischen Fackeln gezündet, auch wenn es sich nicht um zwei sondern um ein Vielfaches davon handelte. Die Partie wurde aufgrund der Rauchentwicklung für einen kurzen Augenblick unterbrochen, ehe sie wieder fortgesetzt wurde und Union Berlin in der 66. Spielminute zum 1:1 ausgleichen konnte.

Unabhängig vom Geschehen auf dem Rasen, auf dem sich beide Klubs vor 23.149 Zuschauern mit 1:1 Unentschieden voneinander trennten, rollten die FCM-Ultras noch ein Transparent aus und gratulierten der Gruppe »Berliner Bären« zum 35. jährigen Jubiläum. »Mösenschleim & Stacheldraht – Fanclub Berliner Bären ist da! Alles Gute zu 35 Jahre!« hieß es darauf. Außerdem soll es zu den üblichen Provokationen von Hooligans des 1.FC Magdeburg gegenüber dem angrenzenden Gästeblock.gekommen sein. Im Bereich der sportlichen Fraktion des FCM wurde zusätzlich mit einer BFC Dynamo Fahne angeflaggt, die ihrerseits freundschaftliche Kontakte nach Magdeburg pflegen und Eisern Union als Erzrivalen betrachten.

 

Foto: Jamie | Kurvennews am 09.12.2018

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