»Generation Luzifer« vom 1.FC Kaiserslautern feiert auswärts 20 jähriges Bestehen

Die »Generation Luzifer« des abstiegsbedrohten 1.FC Kaiserslautern feierte beim heutigen Auswärtsspiel in Braunschweig das eigene zwanzigjährige Gruppenbestehen. Nach wie vor gilt die »Generation Luzifer« als eine der führenden Organe in der Westkurve, auch wenn die Anzahl an Gruppenmitgliedern in den vergangenen Jahren stark abgenommen hat. Zurückzuführen ist dies auf eine vollzogene Umstellung von einem offenen hin zu einem geschlossenen Mitgliedersystem, da man laut eigener Aussage nicht mehr bereit war Personen mitzutragen, die Ultrà lediglich als neunzigminütiges Hobby am Wochenende verstehen.

Gegründet hat sich die Gruppe in der Saison 1997/98, an deren Ende der 1.FC Kaiserslautern als Aufsteiger überraschend Deutscher Meister wurde. Von da an baute die »Generation Luzifer« die Ultràkultur im Fritz-Walter-Stadion unter teils großem Widerstand auf und gilt bis heute, trotz einiger Feinde im regionalen wie überregionalen Umkreis, als eine der respektiertesten und ältesten Fangruppen Deutschlands. Vor allem fiel die Gruppe in ihrer bisherigen zwanzigjährigen Geschichten durch imposante Choreografien, fanpolitischem Interesse und großer Kompromissbereitschaft auf, die sich vor allem im Umgang und Miteinander in der vielschichtigen, oftmals sehr heterogenen FCK-Fanszene zeigte.

Gefeiert wurde das Jubiläum im Braunschweiger Eintracht-Stadion mit einer größeren Choreografie, bestehend aus roten und weißen Lulatsch-Ballons, Doppelhaltern die das Kürzel »GL98« ergaben und einem »don’t stop believin’« Banner am Zaun des Gästeblocks. Abgerundet wurde die Geburtstagseinlage mit rotem Rauch, der hinter dem Logo der Gruppe empor stieg.

Fotos: bs1895.de | Kurvennews am 4. Februar 2018

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