FSV Frankfurt Ultras erhalten Betretungsverbote nach Trommel-Diskussion

Vor dem Regionalliga-Spiel zwischen dem SC Freiburg II und dem FSV Frankfurt soll es zu Betretungsverboten für Bornheimer Ultras gekommen sein. Diese resultieren aus einer hitzigen Diskussion über eine Trommel, die im Möslestadion nicht erlaubt gewesen sein soll. Da die Fans des FSV Frankfurt das nicht hinnehmen wollten, soll es zu einer kleinen Rangelei mit Ordnern gekommen sein, woraufhin die Polizei anrückte und kurzerhand Betretungsverbote gegenüber einem Teil der Gäste aussprach.

Die restlichen der rund 25 anwesenden Bornheimer Ultras solidarisierten sich daraufhin mit den eigenen Freunden und betraten das Stadion ebenfalls nicht. Viel verpasst hatten die Gäste trotz den ärgerlichen und fragwürdigen Vorfällen nicht. Der Fußballsportverein unterlag den Amateuren des SC Freiburg mit 1:2 vor 200 Zuschauern. Immerhin bedankte sich die Mannschaft des FSV Frankfurt nach dem Spiel bei den Fans und kam bis zum Gästeeingang gelaufen.

Die Freiburger Ultràszene, die bei Heimspielen ohne Spielüberschneidungen gerne mal die Amateure des SC Freiburg im Möslestadion supportet, war an diesem Sonntag nicht anwesend. Stattdessen fuhr eine Abordnung aus dem Breisgau ins italienische Vicenza, wo befreundete Ultras von Sambenedettese Calcio bei ihrem Auswärtsspiel in der Serie C unterstützt wurden.

Fotos: ultra385.de | Kurvennews am 7. November 2017

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