Fans des FSV Mainz 05 schießen Rakete ins Weltall

Am vergangenen Sonntag traf der abstiegsbedrohte 1.FSV Mainz 05 im heimischen Stadion am Europakreisel auf die Roten Bullen aus Leipzig. Auf der Rheinhessen-Tribüne läuteten die Mainzer Ultras das Bundesliga-Spiel mit einer sehenswerten Choreografie ein, bei der eine FSV-Rakete ins Weltall geschossen wurde. Dafür wurden zunächst blaue Papptafeln für den Himmel und gelbe Papptafeln in Anlehnung an eine Wüste hochgehalten, von der aus die Rakete mittels einer Rauchfackel gezündet wurde. Durch das Emporsteigen wurden die unteren gelben Papptageln durch weitere Blaue ersetzt, ehe der Hintergrund dunkler und somit versinnbildlicht wurde, dass die Rakete im Weltraum angekommen sei.

Die Mundlöcher der Mainzer Fantribüne wurden mit kleinen Blockfahnen abgedeckt, bei der Karikaturen der einzelnen Bundesligisten dargestellt wurden. So war unter anderem ein grün-weißer VW-Bulli mit Propeller für den VfL Wolfsburg, ein Adler mit Eintracht-Schal oder das Schalker Masköttchen Erwin mit Kippe und Bierflaschen in einem Ufo zu sehen. Des Weiteren wurde mit Biene Emma das Masköttchen von Borussia Dortmund, Hoeneß auf einer fliegenden Weißwurst oder auch ein Bulle mit Flügeln für die Gäste aus Leipzig verewigt. Präsentiert wurde die gesamte Choreografie unter dem Motto »Schieß mich in den Himmel, Nullfünf«.

Aus Leipzig reisten rund 750 Anhänger nach Mainz, die eine 0:3 Niederlage ihrer Rasenballsportler miterleben mussten. Durch den Heimsieg vor 30.083 Zuschauern konnte sich der abstiegsbedrohte Fußballsportverein etwas Luft im Kampf um den Klassenerhalt verschaffen und hat unter allen Abstiegskandidaten nun die beste Ausgangslage für das Saisonfinale. Für dieses rufen die Ultras aus dem »Q-Block Mainz« zur Trikotfahrt nach Dortmund auf und veröffentlichten auf der eigenen Website zugleich die Kosten für die Raketen-Choreo, die sich auf insgesamt 4.702,18 Euro belaufen haben.

Fotos: Meenzer on Tour | Kurvennews am 04.04.2018

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