Fans des FC Remscheid bejubeln Klassenerhalt

Am vorletzten Sonntag konnte der ehemalige Zweitligist FC Remscheid den Klassenerhalt in der Landesliga perfekt machen. Zwar verlor der Fußballclub aus dem Bergischen Land im heimischen Röntgenstadion mit 2:5 gegen den Aufsteiger SC Velbert. Dank acht gewonnener Spiele, fünf Unentschieden und nur vier Niederlagen in der Rückrunde konnten die Remscheider den Klassenerhalt jedoch bereits zwei Spieltage vor Ende der Saison in trockene Tücher bringen. In der Hinrunde sah dies noch ganz anders aus und es schien, als würde sich der Verein durch diverse Meinungsverschiedenheiten selbst zerfleischen. In der zweiten Saisonhälfte konnte das Ruder allerdings herumgerissen werden, wofür sich unter anderem die ultràorientierte Gruppe »Gorilla’RS« bedankt.

Diese sorgte beim vergangenen Gastpiel bei der SSVg Heiligenhaus gemeinsam mit der »Szene Remscheid« sowie befreundeten Mitgliedern der »Black-Elite Hohenlimburg« für einen ansehnlichen Auftritt und soll laut eigener Angabe den bis dato »spektakulärsten Auftritt der Remscheider Fanszene« abgeliefert haben. »Angereist mit einem gutem Mob brachten wir den „Block“ zum Kochen. Über die ganze Spieldauer hinweg unterstützten wir die Mannschaft, das alleine zauberte schon das ein oder andere Lächeln in die Gesicht unserer Fans, spätestens bei den originellen Pöbeleien. Nach Abpfiff durch den Offiziellen bot sich sowohl aus dem Block heraus, als auch von außen ein genialer Anblick« heißt es von der Gruppe weiter, die gemeinsam mit der »Szene Remscheid« seit einigen Monaten wieder einen Support beim FCR aufleben lässt.

Während des Auswärtsspiels bei der SSVg Heiligenhaus entrollten die Remscheider Fans zudem ein Transparent mit der Aufschrift »…jedes Spiel so sehenswert!« und wussten den Klassenerhalt nach Abpfiff der Partie mit der einen oder anderen Bengalischen Fackel und blauem Rauch zu feiern. Angereist war die Fanszene Remscheid einheitlich in weißen T-Shirts und schmückte den Wellenbrecher vor den Gästestufen im mit rund 150 Zuschauern gefüllten Sportplatz am Sportfeld mit blau-weißen Stofffahnen. In der kommenden Saison wird man also erneut in der Landesliga antreten und es bleibt zu hoffen, dass der Verein sich allmählich wieder fängt und den Weg nach oben anstrebt.  Dass dies den einstigen Größen aus dem Bergischen Land sichtlich schwer fällt, ist leider nicht von der Hand zu weisen. Mit dem Wuppertaler SV spielt der höchstklassigste Vertreter aus der westdeutschen Region »nur« in der Regionalliga, während der einstige Zweitligist und in der Röntgenstadt ungern gesehene Lokalrivale Union Solingen mittlerweile bis in die Kreisliga A abgestürzt ist und dort als Absteiger feststeht.

Fotos: Gorilla’RS | Kurvennews am 05.06.2018

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