Erneute Choreografie der Münchner Löwen & Kritik an Funktionären der GmbH & KGaA

Am gestrigen Dienstagabend empfing 1860 München im dritten Anlauf den TSV Buchbach im heimischen Grünwalder Stadion. Die »Münchner Löwen« setzten dabei ihre Serie aus Choreografien bei Heimspielen fort und sorgten auch gestern wieder für eine Einlage in der Westkurve. Mit weißen und blauen Zetteln stellte man die Fußballabteilung des Turn- und Sportvereins in den Mittelpunkt, die großen Anteil daran hat, dass man den süddeutschen Traditionsklub automatisch mit diesen Farben verbindet. Die eigentlichen Vereinsfarben sind Grün und Gold, die bspw. in eine Choreografie beim Testspiel gegen Chemie Leipzig verpackt wurden.

Neben der Choreografie äußerten sich die Ultras von 1860 München kritisch gegenüber dem ehemaligen Präsidenten Peter Cassalette, der sich anfangs als bodenständiger Vereinsliebhaber darstellte, aber aus Sicht der Fans schnell zur Marionette von Hasan Ismaik wurde. Der jordanische Investor übertrug Cassalette wichtige Ämter in der GmbH & KGaA, weshalb dieser zukünftig rein als Handlanger Ismaiks fungieren dürfte. Außerdem zeigten sich die »Münchner Löwen« mit einem »warum 50+1 niemals fallen darf? Wir sind das Musterbeispiel!« Banner selbstreflektiert und zeigen auf, welche Entwicklungen ein Verein nehmen kann, wenn Mehrheitsanteile an einen Investor veräußert werden.

Das Regionalliga-Spiel gegen das kleine Buchbach konnte dank eines Last-Minute-Treffers mit 2:1 gewonnen werden. Im Stadion an der Grünwalder Straße fanden sich erneut 12.500 Zuschauer ein, von denen sich einige Fans erstmals auch auf den linken, bislang gesperrten Flügel der Westkurve verteilen durften. In der Winterpause wurde die gesamte Tribüne aufbereitet, damit das vor über hundert Jahren erbaute Stadion spätestens ab der Sommerpause insgesamt 15.000 Personen Platz bieten kann.

Fotos: muenchnerloewen.de | Kurvennews am 7. März 2018

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