[Eishockey] Ausschreitungen nach Niederbayerischem Derby

Am Freitagabend standen sich die niederbayerischen Konkurrenten vom Deggendorfer SC und EV Landshut in der Eissporthalle an der Trat gegenüber. Etwa 2.400 Zuschauer verfolgten das Derby der Eishockey Oberliga Süd, in dem sich die Gastgeber mit 4:2 durchsetzen konnten. Nach dem Spiel feierten einige Deggendorfer Fans den Sieg noch ausgiebig am Kiosk außerhalb des Eisstadions, als es zu Auseinandersetzungen mit den Gästefans kam.

Circa 30 bis 40 Ultras des EV Landshut sollen die feiernden Gastgeber nachdem es zu verbalen Provokationen kam angegriffen haben, woraufhin sich eine größere Schlägerei entwickelte. Sowohl Medien als auch das Fanprojekt des Deggendorfer SC beschrieben im Anschluss, dass auch gezielt auf Frauen und Kinder losgegangen wurde und Flaschen geworfen wurden, was die »Fanszene Landshut« in einer eigenen Stellungnahme wiederum klar abstreitet. Außerdem soll ein Rettungssanitäter von einer Person aus dem Fanlager des DSC angegangen worden sein, die insgesamt sechs Verletzte zu beklagen hatten.

Während sich die Landshuter Fans bei Eintreffen der Polizei aus dem Staub machten, sollen dennoch sieben Fans des EVL festgenommen worden sein. Das stellte sich jedoch später nicht nur als widersprüchlich, sondern auch als schlichtweg falsch heraus, da es sich um sieben Anhänger des Deggendorfer SC gehandelt haben soll, die lediglich aus dem Landkreis Landshut stammen. Einen klaren Gewinner am Spieltag des niederbayerischen Eishockey Derbys gab es demnach trotz deutlichem Endstand auf dem Eis wohl nicht.

Beispielfotos: Gioventù, szene1948.tumblr.com | Kurvennews am 22. Januar 2018

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