Eigener Löwenkäfig außerhalb der Stadt

Dass die Arena im Münchner Norden enorm unbeliebt bei Fans und Ultras des TSV 1860 ist, ist wahrlich kein Geheimnis. Während die frühere Ultràgruppierung »Cosa Nostra« in den Anfangsjahren der Arena sogar komplett fernblieb, trugen die mittlerweile ebenfalls aufgelösten »Giasinga Buam« den Protest mit ins Stadion und sprachen sich dort unzählige Male für eine Rückkehr ins »Sechzgerstadion« aus.

Der große Unmut über die Stadionsituation blieb auch dem jordanischen Investor nicht verborgen, der sich seitdem für eine eigene Heimat für die Löwen stark macht. Eine Rückkehr ins Städtische Stadion an der Grünwalder Straße ist aufgrund des hohen Zuschaueandrangs und Anwohnerbeschwerden für einen Zweitligisten allerdings nicht möglich. Auch ein möglicher Neubau auf dem Messegelände im Osten der Stadt scheiterte kürzlich.

Nun kam es offenbar zu Gesprächen zwischen dem Investor und Bürgermeistern aus den angrenzenden Gemeinden Ismaning und Taufkirchen. Damit müsste sich 1860 in einigen Jahren zwar kein Stadion mehr mit dem FC Bayern teilen, eine wirkliche Freude wird diese Idee bei den Fans und Ultras der »Münchner Löwen« allerdings auch nicht auslösen. Diese favorisieren nach wie vor eine Rückkehr ins eigene Viertel Giesing, in dem auch das altehrwürdige und sanierte »Sechzgerstadion« steht.

Fotos: siehe Instagram | Kurvennews am 7. April 2017

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.