Die Löwen dürfen zurück ins Grünwalder Stadion

Gestern beschloss der Münchner Stadtrat die Rückkehr des TSV 1860 München, nachdem es zu etlichen Diskussionen zwischen Politik, Polizei, Anwohnern und dem Verein kam. Nun wurde dem Wunsch der Löwen nachgekommen und die Rückkehr in das alte Stadion an der Grünwalder Straße trotz Bedenken abgesegnet.

Aufgrund der verwehrten Zahlung durch den jordanischen Investor und die damit verbundene Lizenzverweigerung für die dritte Liga, rutschte der Münchner Traditionsverein in die vierte Liga ab. Bereits zu Zweitligazeiten war die Fröttmaninger Arena im Norden der Stadt viel zu groß für die Sechz’ger, weshalb diese schon frühzeitig den Wunsch äußerten nach Giesing zurückkehren zu wollen.

Trotz dem Absturz in die Regionalliga Bayern kommen Bedenken bezüglich den Heimspielen der Löwen auf. Vor allem Anwohner vermuten Lärmbelästigungen und Sachbeschädigungen sowie weitgehende Einschränkungen wie Straßensperrungen, etc. Darüber hinaus ist die Parksituation rund um das Grünwalder Stadion eingeschränkt, weshalb der Verein gerade über ein Kombiticket mit den Münchner Verkehrsbetrieben verhandelt.

Ein weiteres Problem dürfte die begrenzte Zuschauerkapazität in Giesing sein, die sich aktuell auf maximal 12.500 Plätze beläuft. Zwar stellte der Stadtrat in Aussicht, das Stadion auf 15.000 Plätze erweitern zu wollen, appellierte gleichzeitig aber auch an die Fans, sich vor, während und nach den Spielen verantwortungsbewusst zu verhalten. Ansonsten hätte sich das Thema »Grünwalderstadion« für den TSV 1860 schnell wieder erledigt.

Fotos: flickr.com/egalinwelcherliga | Kurvennews am 29. Juni 2017

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