Choreo & Pyroshows bei Kölner Europapokalspiel in Belgrad

51.100 Zuschauer fanden sich am gestrigen Donnerstagabend im Belgrader Hexenkessel, dem serbischen »Marakana« von Roter Stern ein, um dem Entscheidungsspiel in Gruppe H beizuwohnen. Zu Gast war der 1.FC Köln, der von knapp 5.500 Fans nach Serbien begleitet wurde, wovon sich ein Großteil in einheitlich weißen Regenponchos im Gästeblock des Stadion Rajko Mitic eingefunden hatte.

Zu Beginn läutete die »Delije« das Europa League Spiel mit einer großen Choreografie ein, mit welcher der Geißbock des 1.FC Köln bildlich niedergeboxt wurde. In der Gästekurve zündeten die gut auferlegten Kölner mehrere Bengalische Fackeln und schossen eine Leuchtspurmunition ab, die wohl kaum gewollt, um eine Haaresbreite die einlaufenden Profis traf. Kurz zuvor versuchte sich ein Anhänger der Gastgeber noch im Fahnenklau, der allerdings rechtzeitig von den »Boyz Köln« verhindert werden konnte. Ebenso wurden zahlreiche Gegenstände untereinander ausgetauscht, bei denen es nicht nur bei den Sitzschalen des weiten Runds geblieben sein soll.

 Im weiteren Verlauf des Spiels, in der beide Mannschaften sehr behäbig wirkten, brannten sowohl Ultras von Roter Stern, als auch vom 1.FC Köln weitere Fackeln ab und wurden der medial vielfach verwendeten Bezeichnung »Hölle von Belgrad« mehr als gerecht.

Das entscheidende Gruppenspiel wurde am Ende mit 1:0 zugunsten der Serben abgepfiffen, die damit ins Sechzehntelfinale der Europa League einziehen, in dem unter anderem Borussia Dortmund sein Glück versuchen darf. Auf den Rängen endete das denkwürdige Europapokalspiel mit einer Jubeltraube mit brennenden Bengalos vor der Heimkurve und einem gelegten Feuer im Gästebereich, dass von der Feuerwehr gelöscht werden musste.

Fotos: siehe Instagram | Kurvennews am 9. Dezember 2017

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