Chemnitzer Ultras & Hooligans mit Protestmarsch nach Tötungsdelikt durch mutmaßliche Migranten

In der Nacht vom gestrigen Samstag auf den heutigen Sonntag kam es auf dem Chemnitzer Stadtfest anlässlich des 875. Jubiläums der Stadt zu einer Auseinandersetzung mit tragischen Folgen. So sollen drei Männer im Alter von 33, 35 und 38 Jahren bis spät in die Nacht rund um das Stadtfest in Chemnitz unterwegs gewesen sein, wo sie in einen Streit mit mutmaßlichen Migranten gerieten, die daraufhin Messer einsetzten und die drei Stadtfest-Besucher schwer verletzten. Einen der drei Besucher traf es dabei besonders schlimm und so erlag der 35 Jährige seinen schweren Stichverletzungen und starb nur wenige Stunden nach der Messerattacke.

Die erschütternden Ereignisse bewogen am heutigen Sonntagmorgen einige Chemnitzer dazu ein deutliches Zeichen gegen derartige Vorfälle zu setzen, weshalb rechte politische Gruppen und Parteien, jedoch auch Fußballfans zu spontanen Protesten aufriefen. So forderte die sportlich-orientierte Gruppe »Kaotic Chemnitz« alle Fans und Sympathisanten des Chemnitzer FC dazu auf, sich um 16:30 Uhr vor dem Karl-Marx-Monument in der Chemnitzer Innenstadt zu treffen, um so gemeinsam zu »zeigen wer in der Stadt das Sagen hat«. »Unsere Stadt – unsere Regeln« sowie »Ehre Treue Leidenschaft für Verein und Heimatstadt« hieß es von der offenkundig mindestens rechtsoffenen Gruppe »Kaotic Chemnitz« weiter, deren Aufruf dutzende Male geteilt wurde. Zu besagtem Treffpunkt fanden sich dann mehrere hundert Menschen ein, von denen einige aus dem sportlichen Lager sowie zu geringen Teilen auch aus der Ultràszene des Chemnitzer FC stammten. Wie mehrere Videos zeigen, zogen die Fans, Ultras, Hooligans und weitere aufgebrachte Bürger mit patriotischen Gesängen durch die Straßen Chemnitz’ und sollen durch ihre Mobstärke vor allem die Polizei überrascht haben, mit der man sich unweit des Johannisplatzes einige Rangeleien lieferte.

Die Polizei zeigte sich auch im Nachhinein überrascht von dem von Fußballfans organisierten Aufmarsch, der weitaus größer war, als ein paralleler Protest der Partei »Alternative für Deutschland«. Bislang ist nicht eindeutig geklärt, ob es sich bei der Gewalttat mit Todesfolge um ein Akt von Migranten handelte. Die Demonstrationsteilnehmer scheinen sich dessen dennoch sicher, weshalb beim Marsch immer wieder eine zunehmende Gewalt von Ausländern kritisiert wurde. Während diese Annahme gerade noch so, auch wenn es sie zugleich kritisch zu hinterfragen gilt, unter die Meinungsfreiheit fallen dürfte, versuchen sich einige Medien in völlig absurder Form der Toleranz und beschreiben die mutmaßlichen Täter mit undurchsichtigen Beschreibungen. Zwar ändert dies nichts an dem schockierenden Gewaltverbrechen am heutigen frühen Morgen in Chemnitz die von durchweg jedem Menschen ganz gleich welcher Herkunft, Religion oder Hautfarbe hätte begangen werden können – sagt zugleich aber viel über die aktuelle gesellschaftliche Situation in Deutschland aus. So radikalisieren sich viele Menschen entweder in die rechte Ecke, oder fallen im Gegensatz dazu durch ein völlig realitätsfernes Gutmenschentum mit Toleranz für alles und Jeden auf. Eine Vielzahl der Medien tendiert seit der Flüchtlingskrise eher zu letzterem Verhalten, wie bei der aktuellen Berichterstattung über die Vorfälle in Chemnitz erneut deutlich wird.

Die Bürger und auch einige Fußballfans wurden am heutigen Nachmittag diesbezüglich konkreter und zeigten wie viel Wut sich in Chemnitz gegenüber Menschen mit Migrationshintergrund aufgestaut haben muss. Die Stadt Chemnitz, die eigentlich friedlich das 875. Jubiläum feiern wollte, zeigte sich geschockt von den Protesten. Auch viele andere Bürger des einstigen Karl-Marx-Stadt kritisierten den Aufmarsch ebenso wie viele linke Aktivisten, die fast im Minutentakt über den Protestmarsch berichteten. Die Stadt Chemnitz sagte die Feierlichkeiten aufgrund der Entwicklungen am heutigen Nachmittag ab, wodurch das Stadtfest ein verfrühtes Ende fand. Ausschlaggebend dafür war der wieder einmal unrühmliche Einsatz einer Stichwaffe, dessen Gefahren und Risiken sich insbesondere die Täter nur selten bewusst zu sein scheinen.

 

Symbolfoto: Kaotic Chemnitz | Kurvennews am 26.08.2018

5 Kommentare

  1. Peter Lustig: in euren kommentaren wird doch auch bei Patrioten, Pegida-und AfD-Sympathisanten gleich die “Nazi”-Keule geschwungen. Die Buergermeisterin ist so was von erschrocken ueber die Vorfaelle? Diese SPD-Tusse wird noch mehr erschrecken, wenn das ganze deutsche Volk seinen Unmut ueber die Zustaende im Land kund tut.

  2. Endlich mal welche die genau das aussprechen was viele denken! Über die Art und Weise kann sicherlich diskutiert werden, aber was sich manche Randgruppen rausnehmen ist nicht mehr zu tolerieren.

  3. Da wird offen Jagd auf Menschen mit Migrationshintergrund gemacht und ihr schreibt ernsthaft von “Protestierenden”?! Aber wer rechte Begriffe wie “Gutmenschentum” nutzt zeigt schon, dass das hier eben doch nicht so neutral und differenziert ist wie immer gern behauptet wird. Danke für diese Offenbarung!

    • Im Gegensatz zu den anderen weichgespülten Seiten decken diese wenigstens die Doppelmoral auf und schreiben wahre Worte über das aktuelle Deutschland. Aber bei dir sind vermutlich gleich alle Nazis die auch links kritisieren wa?

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