Antwortschreiben der Fanszenen nach Treffen mit dem DFB

Vor über einer Woche trafen sich Vertreter der allermeisten Fanszenen aus dem deutschen Profibereich mit Vertretern des Deutschen-Fußball-Bundes und der Deutschen-Fußball-Liga. Dem vorausgegangen war ein Gesprächsangebot von DFB-Präsident Reinhard Grindel sowie enormer Gesprächsbedarf von Seiten der aktiven Fanszenen, die sich seit Jahren mit diversen Problemen rund um den Stadionbesuch und die Auslebung ihrer Leidenschaft konfrontiert sehen.

Am Donnerstag vergangener Woche trafen sich dann beide Parteien in Frankfurt am Main, um eine Basis für Veränderungen zu schaffen. Sowohl Reinhard Grindel, als auch Vertreter der Fanszenen sprachen im Nachhinein von einem konstruktiven Gespräch, auch wenn einige Punkte aus zeitlichen Gründen lediglich angeschnitten und kaum besprochen werden konnten. Ebenso soll es zu Zugeständnissen von Seiten des DFB gekommen sein, dessen Präsident einen Tag darauf in einem Interview offenbarte, dass er gewisse Probleme nachvollziehen könne undsich sofort für Veränderungen einsetzen möchte. In diesem Kontext wurde unter anderem die Vergabe von Stadionverboten thematisiert, die selbst bei Vorfällen auf den Anreisewegen trotz enormer geographischer Distanz zum eigentlichen Spielort ausgesprochen werden.

Die Vertreter der aktiven Fanszenen einigten sich gemeinsam mit dem Deutschen-Fußball-Bund auf eine Fortsetzung der Gespräche und eine Konkretisierung der einzelnen noch offenen Punkte. Als Zwischenfazit nahmen diese wie vereinbart schriftlich Stellung zum ersten Fantreffen und begrüßen erste Maßnahmen des Verbandes. Aus Platzgründen ist es auf Instagram erneut nicht möglich das gesamte »Antwortschreiben« zu zitieren, weshalb wir erneut auf unsere Facebook-Seite verweisen müssen. Dort findet ihr die Stellungnahme der Fanszenen Deutschlands, die wie bereits erwähnt einige Maßnahmen positiv heraushebt, allerdings auch noch enormen Diskussionsbedarf sieht.

Fotos: ultras-dynamo.de, sachseninformer.de | Kurvennews am 17. November 2017

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